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Pressemitteilung | Dresden |

Versichertenbefragung zur Pflegebegutachtung: Medizinischer Dienst Sachsen veröffentlicht den Bericht für 2021

Am 19. April 2022 veröffentlicht der Medizinische Dienst Sachsen den achten Bericht über die Ergebnisse der Versichertenbefragung zur Pflegebegutachtung in Sachsen 2021. Er liefert Aufschluss darüber, wie Pflegebedürftige und ihre Angehörigen die Begutachtung durch die Gutachterinnen und Gutachter des Medizinischen Dienstes Sachsen erleben, ob diese bspw. verständlich ist und als fachlich kompetent wahrgenommen wird.

Die Corona-Pandemie hat sich auch stark auf die Durchführung der Pflegebegutachtungen ausgewirkt. Um die besonders gefährdeten Pflegebedürftigen Menschen vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen, erfolgte die Pflegebegutachtung nicht nur persönlich im Hausbesuch, sondern auch mittels strukturiertem Telefoninterview.

So umfasst der Bericht der Versichertenbefragung des Medizinischen Dienstes Sachsen 2021 neben den Ergebnissen der persönlichen Begutachtung im Hausbesuch auch die Ergebnisse der telefonischen Pflegebegutachtung.

Die Ergebnisse lassen erkennen, dass die Versicherten mit der Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst Sachsen auch im Pandemie-Jahr 2021 zufrieden waren.

Die genauen Ergebnisse der Versichertenbefragung 2021, welche durch ein neutrales Marktforschungsinstitut ausgewertet worden, können Sie im angehängten Dokument einsehen.

Hintergrund

Im Auftrag der Kranken- und Pflegekassen führt der Medizinische Dienst Sachsen versichertenorientierte Einzelfallbegutachtungen zu unterschiedlichen Fragestellungen durch und berät darüber hinaus seine Auftraggeber in Grundsatzfragen zur medizinischen und pflegerischen Versorgung.

Der Medizinische Dienst Sachsen prüft u.a. gemäß § 18 Abs. 1 SGB XI im Auftrag der Pflegekassen, ob die Voraussetzungen der Pflegebedürftigkeit im Sinne des Sozialgesetzbuches erfüllt sind und welcher Grad der Pflegebedürftigkeit vorliegt.

Es ist dem Medizinischen Dienst Sachsen ein großes Anliegen, die Begutachtung verständlich, respektvoll und individuell zu gestalten. Ob dies gelingt, wird mittels einer gesetzlich vorgeschriebenen Versichertenbefragung ermittelt, die jährlich stattfindet und deren Ergebnisse auf der Website des Medizinischen Dienstes Sachsen veröffentlicht werden. Gemäß den Dienstleistungs-Richtlinien sind 2,5 Prozent der Begutachtungen mit persönlicher Befunderhebung des Vorjahres als Bezugsgröße für die Versichertenbefragung zu berücksichtigen. Für repräsentative Ergebnisse ist ein Mindestrücklauf von 400 Fragebögen jährlich notwendig.

Die Erkenntnisse aus der Versichertenbefragung sollen dem Medizinischen Dienst Sachsen ermöglichen, seine Pflegebegutachtungen noch gezielter auf die Belange der Versicherten abzustimmen.

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